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Wir stellen uns vor!

Chronik des BSK 1966 Lokomotive Stockum 1974

I ) Die Frühzeit 1965 bis 1973

Im August 1965 starteten die im Vorjahr bereits im BSV Düsseldorf spielenden Thomas Przerwa und Hans Lauschner eine Bowlingschule im Europa-Bowling in Stockum an der Neuen Messe.
Das Haus Europa Bowling gestand einen Spielpreis von 50 Pfennig zu, ein  kleines Glas Alt kostete damals ebenfalls 50 Pfennig!
Am ersten Trainingstag erschien ein einziger Jugendlicher – Jochen Diekhoff. Der zunächst zu befürchtende Misserfolg trat nicht ein – nach kurzer Zeit nahmen schon über 30 Jugendliche teil.
Anfang 1966 wurde dann der Klub mit 46 Jugendlichen gegründet und nahm in der Saison 1966/67 am Ligabetrieb teil. Leider fehlen bis heute die damals erzielten Ergebnisse der einzelnen Mannschaften. Es gab aber schon erste Erfolge:

1967          Thomas Przerwa       Westdeutscher Jugendmeister
1967          Thomas Przerwa       Deutscher Jugendmeister
1968          Thomas Przerwa       Westdeutscher Meister Herren

Durch die unvermeidliche Bundeswehr (eine Verweigerung war damals praktisch unmöglich) und berufliche und private Veränderungen schrumpfte der Klub sehr stark, es blieben nur 8 Spieler übrig. Deshalb kam es zu einer Fusion mit dem Klub Rheingold ab der Saison 1970/71.

Es gab trotzdem einige Erfolge im regionalen Bereich: Wilfried Helbig ( der „Dicke Willi“, gestorben 2015) wurde 3. der Westdeutschen Jugendmeisterschaft. Den 1.Platz bei der Stadtmeisterschaft und bei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft erreichte Heidi Dicken, heute Heidi Przerwa.

Danach gab es bis zur Neugründung keine weiteren belegten Aktivitäten.

Ein Ausnahmeerfolg im Trikot des Klubs Rheingold gelang Jochen Diekhoff – dem letzten noch Aktiven des alten Klubs – im Jahr 1972. Wegen der Ölkrise und den gesperrten Autobahnen fuhren die Spieler mit der Bahn zum Ligastart in Essen. Dort erzielte er mit heute fast lächerlichen 1317 Pins in 6 Spielen einen Deutschen Rekord, der mehrere Jahre Bestand hatte.

Mit der Neugründung 1973 begann dann die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte eines insgesamt seit 50 Jahren bestehenden Klubs (2016).

Hier noch einige interessante Nachträge:

Wir spielten damals auf Holzbahnen, die regelmäßig alle 3 bis 4 Jahre abgeschliffen und mit einer neuen Lackschicht überzogen wurden. Danach durfte auf den frischen Bahnen das Sportabzeichen abgelegt werden, für die höchste Stufe war ein Schnitt von enormen 180 Pins erforderlich, was auf den sehr glatten Bahnen und Anläufen nur sehr wenigen gelang – dann wurde mit Stolz das Abzeichen aus das Hemd genäht. Man trug auch die Abzeichen für die Klubs 200, 225 und – sehr selten – 250.

Es wurde meist mit Hausbällen mit conventional- oder -  ganz fortschrittlich - mit Halbfingertip-Bohrungen gespielt.

Die Bahnpflege bestand daraus, dass der Mechaniker mit einer breiten ölaufsaugenden Rolle über die Bahn ging, danach mit einer Flit-Spritze neues Öl eher wahllos versprühte und dieses dann mit der schon genannten Rolle breitflächig über die ersten 2 Drittel der Bahn verteilte. Für dieses „Ölbild“ gab es weder einen Namen, noch eine Anweisung, wie man anders als einfach schräg in die Gasse werfen sollte.

II ) Der neue BSK – die Lokomotive Stockum

Die Neugründung ging auf eine Idee von Thomas Przerwa und Jochen Diekhoff zurück. Man traf sich unverbindlich bei der Familie Przerwa an der Theke in der Küche und entwickelte erste Pläne. Am 17.12. 1973 kam es zur Gründungsversammlung. Auf der Suche nach einem originellen Namen außerhalb von „Eintracht“, „1.BC“, „Sportfreunde“ oder „Bowlingfreunde“ kam Horst („George“) Wedewen auf die Idee, den Namen des damals in Düsseldorf gastierenden DDR-Klubs „Lokomotive Leipzig“ (Europapokal gegen Fortuna) zu übernehmen.

 Die Gründungsmitglieder:

Wilfried Bessel
Jochen Diekhoff
Wilfried Helbig
Bernd Nobis
Thomas Przerwa
Horst Wedewen        (dazu als passives Mitglied Detlev Pilz)

unterzeichneten die Gründungsurkunde und die Satzung des Klubs. Gründungstag war offiziell der 1.1.1974.  Jahrestag ist und bleibt aber der 5. November 1973.

Hier einige interessante Auszüge aus der juristisch bis heute gültigen Satzung:

Neue Mitglieder können nur einstimmig aufgenommen werden.
Die Mitgliederzahl wird auf maximal 7 beschränkt.
Der erste Vorsitzende wurde Thomas Przerwa, weitere Funktionen waren:

Sportwart         Jochen Diekhoff
Repräsentant   Horst Wedewen
Finanzen          Wilfried Bessel

Die Sportkleidung bestand aus kurzer, weißer Hose und weißen Socken, dazu ein Klubhemd.

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